The Dark Lord

Kapitel 2: Dunkelheit an unscheinbaren Orten

Zadeks Journal

Zadeks Letter


Die Nebel anderer Zeit

Zum ersten mal seit langer Zeit konnte ich wieder etwas über meinen Namen erfahren. In Nisroch ist etwas mit dem Namen meiner Familie im Zusammenhang bekannt geworden. In Nidal soll es auch ein Orakel geben. Ich hatte es eigentlich fast aufgegeben, doch da wir den Auftrag bekommen haben die Kristallsplitter zu jene finstere Stadt zu bringen, werde ich die Gelegenheit nutzen dort etwas in Erfahrung zu bringen.
Seltsam, der Nebel um Windshire lichtet sich nicht wie gehofft. Obwohl Vahn nun nichtmehr unter uns weilt und sein Kristall in viele Stücke zersplittert ist, wird der Nebel um uns herum auf dem Weg nach Kharodan immer dicker. War es die falsche Ursache die wir uns vorgenommen haben, oder existiert hier eine weitere Quelle des Übels.
So etwas hätte ich mir nicht erdenken können, doch eine Illusion hält uns gefangen. Wir sind im Dorf Breezehome und hier ist so einiges merkwürdig. Es erscheint mir weder real noch die richtige Zeit zu sein in der wir uns befinden. Versucht man diese Gegend in die eine Richtung zu verlassen, so taucht man wie verhext auf der anderen Seite auf und befindet sich wieder am gleichen Ort. Uns bleibt nicht viel was wir hier tun können, doch erfahren wir von jemanden im Dorf von einer Hexe im Wald. So werden wir uns vorbereitet und ihr einen Besuch abstatten. Ich hoffe sie ist verdammt nochmal an all dem Schuld, denn so habe ich mir nicht meinen Lebensabend vorgestellt.


Wir haben uns aufgemacht in den Wald. Er ist übersäht mit Schatten die nicht an ihren richtigen Ort zu sein schienen. Auch finstere Kreaturen und gefährliche Illusionen haben sich uns in den Weg gestellt.
Doch das ist alles nichts im vergleich mit dem was wir in mitten einer Lichtung im Wald fanden. Eine Haus mit einer unwirklichen Frau darin. May, so hieß sie, bat uns herein. Doch fühlte es sich eher so an als ob sie uns von Anfang an unter Kontrolle hatte und wir uns nicht wehren konnten selbst wenn wir es wollten. Sie scheint kein normaler Mensch zu sein, eher ein Medium oder eine höhere Existenz. Sie meinte, das wir hier vor ihr stehen habe das Schicksal geändert. Und dann gab sie jedem von uns einen Ring.
Dieser Ring… er verändert die Wirklichkeit, ich kann es spüren. Ein Ring der in der Lage ist das Schicksal zu verändern. Das Sigil meines Ringes nahm die Gestallt eines Drachenkopfes an. Und als ich es sah, war ich mir sicher. Ich habe hier etwas, dass mir Hilft bei meiner Suche nach den Legenden.
May sagte uns wir sollen zu den Königsgräbern gehen und dass sie über die Ringe mit uns kommunizieren kann. Es klingt alles so unreal, doch haben wir keine andere Wahl. Außer Delayar, er ist der einzige der den Ring nicht aufsetzen wollte. Vielleicht hat er recht, denn keiner von uns kann seinen Ring mehr vom Finger lösen. Wir werden sehen.. Doch für eine falsche bösartige Illusion oder Falle halte ich das ganze nicht. Es ist eher… eine schicksalhafte Begegnung.


In den Gräbern fanden wir tatsächlich die Quelle des illusionistischen Nebels. Diese Gruft war voll mit untoten Abscheulichkeiten und Fallen. Am Ende fanden wir Eras. Ein Halbork der genauso wie Vahn, Angehöriger des Ordens der Silberspinnen ist und von etwas kontrolliert wurde. Er hetzte uns unwirkliche Kreaturen auf den Hals. Es war ein harter Kampf, doch konnten wir ihn Meistern. Auch diesmal schien die Quelle seiner Macht von einem seltsamen Kristall aus zu gehen. Als wir ihn entwendeten kam Eras zu sich und wollte mit einem Unsichtbarkeitszauber entfliehen. Doch ich habe ihn davon abgehalten. Wir haben es geschafft ihn zur Rede zu stellen und er zeigte uns zur Erklärung eine Illusion. Ich weiß nicht ob wir das glauben sollen was er uns dort zeigte, doch wurde der Orden der Silberspinne während eines Rituals von Dämonen und Succubi angegriffen. Also sollen wir nun glauben, dass der Orden der Silberspinnen in Wirklichkeit nicht all die Schuld trägt. Ein höheres Böses ist hier also am Werk.
Doch ich bleibe dem Ganzem lieber skeptisch gegenüber. Wir lassen Eras laufen. Ich hoffe sehr, dass es das Richtige war und das es stimmt was er sagte… dass wir ihn wiedersehen werden.



Gez.:

Zadeks Letter

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Jan

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